9 Februar 2026

Wie Münchener Museen sich an moderne Trends anpassen

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Das Museumsleben in München ist sehr traditionsreich, aber in der modernen Welt kann man sich nicht nur auf die Vergangenheit stützen. Die Museen der Stadt wenden sich aktiv modernen Trends und Technologien zu, um ein neues, junges Publikum zu gewinnen. In diesem Artikel erzählen wir, wie sich die Münchner Museen an die Moderne anpassen. Mehr dazu auf imunich.eu.

Museen in den sozialen Netzwerken

Digitale Inhalte spielen heute eine Schlüsselrolle bei der Gewinnung von Besuchern. Die Museen der Stadt entwickeln aktiv ihre Websites und Profile in den sozialen Netzwerken. Dadurch können auch Menschen aus anderen Ländern die einzigartigen Sammlungen der örtlichen Museen kennenlernen.

Einen wunderbaren Instagram-Account hat die Münchner Pinakothek (@pinakotheken). Der Account hat eine ausgezeichnete Rubrik #TeamPicks, die die Follower mit dem Team der Pinakothek bekannt macht. Außerdem gibt es auf dem Account viele Informationen über verschiedene Gemälde aus der Museumssammlung, über aktuelle Veranstaltungen und vieles mehr. Die Pinakothek veröffentlicht auch oft verschiedene Quizze. Zum Beispiel Spiele wie „Errate den Künstler“ oder Analysen von Gemälden im Detail.

Einen hellen und stilvollen Instagram-Account hat das Museum Brandhorst. Eine solche visuelle Gestaltung ermöglicht es, ein junges Publikum anzuziehen, da eine helle Ästhetik bei jungen Modekennern sehr beliebt ist.

Einige Museen erstellen zugängliche Bildungsinhalte. Zum Beispiel nimmt das Deutsche Museum kurze lehrreiche Videoclips auf, die recht einfach zu verstehen sind, aber gleichzeitig kann man dank solcher Videos etwas Interessantes lernen.

Während der Pandemie waren Live-Streams mit Führungen, verschiedenen Diskussionen und Möglichkeiten, mit Museumskuratoren zu sprechen, bei den Münchner Museen sehr beliebt. Dank solcher Instrumente zeigen die Museen, dass Kunst ein aktiver Teil der Gegenwart ist, der in der digitalen Welt genauso leben kann wie in den Ausstellungshallen.

Aktuelle Themen

Die Münchner Museen werden bewusster, verfolgen humanistische Ziele und stützen sich auf wichtige Werte. Zum Beispiel leistet das Museum „Fünf Kontinente“ einen großen Beitrag zur Verringerung von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Das Museum arbeitet aktiv mit Fachleuten und Kuratoren aus den Herkunftsländern der Sammlungen (Länder in Afrika, Amerika, Ozeanien, Asien und Europa) zusammen. Auch die Münchner Museen erforschen aktiv die Herkunft ihrer Exponate. Die Museen veranstalten Ausstellungen, die die Folgen des Kolonialismus und die schmerzhafte historische Realität aufzeigen.

Auch veranstalten die Museen oft Ausstellungen, die dem Klimawandel, Plastik, Recycling usw. gewidmet sind. Meistens finden solche Ausstellungen im Deutschen Museum oder in der Pinakothek der Moderne statt.

Nicht selten organisieren die Museen der Stadt Programme, die der Kunst als Therapie gewidmet sind. Dadurch ähneln die Münchner Museen immer mehr sozial aktiven Plattformen, auf denen ein aktiver Dialog mit der Gesellschaft geführt wird.

Interaktivität

Interaktivität in modernen Museen ist eine Schlüsselstrategie. Interaktivität ermöglicht es, das klassische Museumserlebnis in eine lebendige Interaktion mit der Kunst zu verwandeln. Die Besucher werden zu Teilnehmern und Schöpfern des künstlerischen Prozesses.

Zum Beispiel gibt es im Deutschen Museum oft Exponate, die man drehen, zerlegen und zusammenbauen kann, was besonders Kindern und Jugendlichen gefällt. Das BMW Museum bietet verschiedene interessante interaktive Panels und Kioske sowie verschiedene Simulatoren. Oft nutzen die Münchner Museen Virtual-Reality-Technologien, mit deren Hilfe man die Exponate genauer kennenlernen kann.

Nicht selten werden sehr interessante interaktive Ausstellungen für Kinder veranstaltet. Im Deutschen Museum gibt es die Ausstellung „Kinderreich“, in der Kinder verschiedene wissenschaftliche Welten erkunden können. Diese Ausstellung ist für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren zugänglich. Auf der Ausstellung gibt es viele interaktive Stationen, verschiedene taktile Modelle und vieles mehr. Alle Exponate sind auch für Kinder im Rollstuhl zugänglich.

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